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Technik Technik-Austausch und Technik-Hilfe zu Hard- und Software, Video, Audio etc.

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  #1  
Alt 12.02.2012, 18:28
Benutzerbild von MarcoG
MarcoG MarcoG ist offline
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Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Hallo allerseits.

Vielleicht hat ja einer der Technophilen hier im Forum ne Idee... Ich möchte zwei 5.1 Satelliten anschliessen. Ich möchte aber keine hässlichen Lautsprecherkabel legen und per Funk will ich das auch nicht lösen. Da ich aber bei den Satelliten sowie beim Verstärker einen Switch stehen habe, suche ich eine Möglichkeit das analoge Signal zu digitalisieren und am anderen Ende wiede rumzuwandeln.

Da die Satelliten keine aktiven Lautsprecher sind, bräuchte das andere Ende natürlich eine eigene Verstärkereinheit.

Gibt es sowas überhaupt?
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  #2  
Alt 12.02.2012, 18:59
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evul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunftevul hat eine strahlende Zukunft
AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Ethernet arbeitet mit TCP/IP protokoll.
Sind irgendwelche anderen Geräte an den Switches angeschlossen?
wenn ja, dann kannste nur daten übertragen indem an beiden enden n PC hängt.
PC1 Verpackt die Daten ins TCP/IP und sendets an den PC2, der entpackt die Daten.

Sollten keine anderen geräte daran gängen, könnte es sein, dass du einfach Jackstecker (Audio) - Ethernet Adapter machen könntest und das signal über 3 phasen anschliessen... bin mir aber nicht sicher wie das switch sich dabei verhält.

Sind andere geräte daran hängen, gehts nich... da die audiosignale die anderen geräte stöhren oder beschädigen würden^^
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  #3  
Alt 12.02.2012, 19:09
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AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

^ Informatiker, aber danke für die Ausführungen .

Den digitalisierten Datenstrom nachher in TCP/IP Pakete zu verpacken und zu verschicken/empfangen setze ich bei dieser Idee natürlich voraus.
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  #4  
Alt 12.02.2012, 20:04
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AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Ich habe mich mal ein wenig im Netz schlau gemacht. Scheinbar hat der Hersteller "Leviton" vieleicht genau das was du suchst. Müsstest du dich aber noch wohl etwas schlauer machen ob die nur das Kabel verwenden oder ob du das auc hmit dem normalen TCP/IP Verkehr teilen kannst. http://www.leviton.com/OA_HTML/Secti...minisite=10251, Abgesehen davon keine Ahnung ob du das in der Schweiz organsieren kannst. Vieleicht könnte aber auch http://www.audioexport.de/live/digig...67_DEU_AE.html was für dich sein, oder zumindest so etwas ähnliches. Ich habe jetzt einfach mal nach "Audio over Ethernet" gesucht gehabt.
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  #5  
Alt 12.02.2012, 20:18
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AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Letzeres tut genau das, was ich will... naja, es kann höchstens zu viele Kanäle... aber bei dem Preis häng ich mir lieber ein Kabel quer durchs Wohnzimmer...

Danke trotzdem .

Wär ich Elektroniker, ich glaube, ich würd mir das selbst bauen...

Kommentare zu diesem Post
Pisces [+]: Leg nen teppich drüber, so kaschier ich meine homecinema sys kabel
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  #6  
Alt 12.02.2012, 20:27
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AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

ich stells mit noch schwirig vor gerät mit nem TPC/IP protokoll zu versehen^^
Musst halt dar Audikabel cool aussehen lassne^^ is bestimmt billiger
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  #7  
Alt 12.02.2012, 23:00
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Loban wird schon bald berühmt werden
AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Beim "normalen" Ethernet 100er Leitung momentan werden nur 2 von den 8 Adern des Ethernet-Kabels benötigt.

Rein theoretisch könnte man 4 der 8 Adern für die LS verwenden, wenn diese nicht zuviel Leistung benötigen...
Dann muss aber darauf geschaut werden das der Switch diese Adern nicht belegt. Ausserdem können Störungen auftreten.
Das digitalisieren und wieder verstärken ist absolut Overkill^^ dazu kommen noch die Laufzeitunterschiede usw....

Meiner Meinung nach ist das allereinfachste/günstigste/funktionellste 2 zusätzliche Kabel zu verlegen. Wenn sie möglichst unsichtbar unter dem Teppich liegen sollen, kannst du solche nehmen.

Greezz Loban
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  #8  
Alt 13.02.2012, 03:14
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OElk OElk ist offline
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AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Beim Umwandeln von Analogem Ton auf TCP/IP gibts latenz. Und wenn dann der Ton bei den Satelitten später kommt als bei den Frontlautsprechern, wird dies sicherlich mühsam werden.

Also ich rate dir davon ab, dies zu tun.
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  #9  
Alt 13.02.2012, 03:33
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AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Die Latenz, wie von OElk erwaehnt, ist neben den Implementationskosten sicher am ausschlaggebendsten.

TCP -> zuviel Latenz und Overhead und ueberhaupt, macht TCP kein Sinn -> UDP.
Router (= Logik) -> zuviel Latenz
Switches (= Logik) -> zuviel Latenz -> Hubs
Anderer Traffic ueber dieselbe Leitung(en) -> zuviel Latenz -> dediziertes Kabel (oder QoS, aber -> Latenz) und vorallem sehr schwankende Latenzzeiten
Zu lange Leitungen -> Latenz

Ob 100MB/s genug sind, muesst ich spontan nachrechnen...

Selbst die Umwandlung Analog->Digital->Analog verursacht zuviel Latenz.

Wenn du Latenzkorrekturen einstellen kannst (d.h. direkt angeschlossene Boxen verzoegern Output um paar ms damit die anderen Boxen mitkommen), hast du eine geringe Chance auf ein brauchbares Resultat. Das ist oft moeglich, weil unterschiedliche Distanz der einzelnen Boxen zum Konsumenten (dir) auch zu "Latenz" fuehrt. Da aber die Latenzzeiten schwanken werden (wie dein Ping in nem LAN-/Onlinegame), wirds schwer.

Aber so oder so, wuerde das definitiv eine unanstaendig teure und/oder komplizierte Loesung, die wohl auch nie wirklich zufrienden stellen wird. Die einzig brauchbare Loesung sind Funkboxen mit eigener Frequenz (und wohl eigenem Protokoll), aber das hast du ja von Anfang an ausgeschlossen. Cable it is.

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OElk [+]: Und Videogames kannst gleich vergessen.
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Tim: We're going to introduce a new color today: the color Al.
Al: I don't want to be a color, Tim.
Tim: Neither did red and look how well he turned out.
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Alt 13.02.2012, 09:44
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AW: Ethernet statt Lautsprecherleitungen

Wobei die Latenz im internen Netzwerk unter einer Millisekunde beträgt. Das ist ja nicht wie Internet geroutet. Die doppelte Umwandlung... da mögt ihr Recht haben, aber die Latenz des Netzwerkes würde mich nicht umbringen, davon bin ich restlos überzeugt .

Und ja, der Verstärker könnte für die Front eine Latenz erzeugen, meine ich.

aber anyway, ja, ich sehe die Kosten auch nicht als reelle Möglichkeit. Leider. Weil rein technisch meine ich, kann das doch nicht so schwer sein. Ich würde beinahe wetten, dass diese Funktionen einzeln bereits für wenig Geld in heutiger Hardware verbaut werden...

Aber eben... ich glaube, ich werde auf Rear Speaker einfach gänzlich verzichten. 5.1 ist eh überbewertet. Mal ganz abgesehen davon, dass ich das bei meinen Medien sowieso nur sehr selten genutzt habe.

@Karma: Klar, das seh ich schon auch so, aber da kommt mein Konsumverhalten ins Spiel. Die meisten Dinge, die ich gucke, müssten wenn schon künstlich auf 5.1 umgewandelt werden, was meistens ja nur Stereo von hinten bedeutet.

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gbv [+]: Bei einer originalen Surround-Quelle (DTS, DD) ist 5.1 gewiss nicht überbewertet; es sind eher die Filme/Games, welche davon nur unzureichend Gebrauch machen. Ein sauber abgemischter Film in Raumklang ist imho mit Stereoton nicht zu vergleichen.

Geändert von MarcoG (15.02.2012 um 09:22 Uhr)
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