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Thema: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

  1. #1
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Man darf nicht vergessen, dass die Schnitte nicht das einzige sind bei den Filmen. Es gibt andere Elemente, die den Film ganz entscheidend mitprägen, z.B. Kameraeinstellungen, Musik, Schauspieler, Chemier, Story... Und dafür gibt es in jedem Jahrzehnt gute wie auch schlechte Beispiele.
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  2. #2
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Stimmt, die Musik, frühere Monumentalfilme, verglichen mit den Heutigen hatten zwar auch Orchestermusik im hintergrund, aber meist eher ziemlich chaotisches Gedudel.
    Ben Hur verglichen mit z.B. Gladiator hat klägliche Musik, meiner Meinung nach.
    Oft kamen sie aber auch ganz ohne Musik aus *an das Wagenrennen denk* ohne dass etwas gefehlt hätte...

  3. #3
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Die alten Filme hateen z.T. ganz unsterbliche Musik, die zu Recht immer wieder zitiert wird. Man denke nur an die Musik von Ennio Morricone (z.B. Spiel mir das Lied vom Tod). Ganz unsterblich ist auch das Hauptthema aus Vom Winder verweht. Klar, die Musik klang anders als heute und wurde auch anders eingesetzt, aber ich finde, dass gerade das den Reiz ausmacht.
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  4. #4
    Super-Moderator und Auftragskiller Avatar von Ataru Moroboshi
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Zitat Zitat von Urd Beitrag anzeigen
    Stimmt, die Musik, frühere Monumentalfilme, verglichen mit den Heutigen hatten zwar auch Orchestermusik im hintergrund, aber meist eher ziemlich chaotisches Gedudel.
    Ben Hur verglichen mit z.B. Gladiator hat klägliche Musik, meiner Meinung nach.
    Da hast du mit Ben Hur aber ein schlechtes Beispiel gewählt, um deine Behauptung zu untermauern. Der Oscar-Soundtrack von Miklos Rozsa (Ben Hur Trailer) ist gerade bekannt für klare Leitmelodien (man höre z.B. im Trailer gleich das Opening, das Ending, oder die Melodie während der Kreuzigung von Jesus), die durch den ganzen Film hindurch in neuer Variation auftreten. Diese Leitmelodien sind deutlicher erkennbar und hervorgehoben als bei modernen Auftrags-Soundtracks wie die von Hans Zimmer. Von wegen "chaotisches Gedudel".
    Geändert von Ataru Moroboshi (05.11.2007 um 15:43 Uhr)
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  5. Stimmt!
    roger343 denkt:
  6.  

  7. #5
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Muss man gesehen haben....

    @Ataru
    mir gefällt sie nicht besonders. Das Thema, vor dem Wagenrennen ist nicht schlecht, aber sonnst konnt ich nicht viel damit anfangen...
    Ist meine persönliche Meinung.
    früher hatte man andere vorstellungen von Soundtrack... auch die Soundtracks der Starwarsfilme, die sogar vom selben Komponist sind, waren früher eher etwas "chaotischer" als heute...

  8. #6
    Super-Moderator und Auftragskiller Avatar von Ataru Moroboshi
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Zitat Zitat von Urd Beitrag anzeigen
    @Ataru
    mir gefällt sie nicht besonders.
    Mag sein, aber dein Beispiel für deine Behauptung über die Musik früherer Monumentalfilme war trotzdem schlecht gewählt. Nur weil dir die Musik dort nicht gefällt, heisst das noch lange nicht, dass sie "chaotischer" als ein heutiger OST sein soll und das generell für alte Monumentalfilme gilt

    früher hatte man andere vorstellungen von Soundtrack... auch die Soundtracks der Starwarsfilme, die sogar vom selben Komponist sind, waren früher eher etwas "chaotischer" als heute...
    ... hä? ...

    Please elaborate.
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  9. #7
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Was hä?
    Hast du die Soundtracks mal verglichen. Klar John Williams neigt dazu ziemlich wirre Akorde zu schreiben, aber in den ersten drei Filmen ist es extremer. Ich rede nicht vom Hauptthema, das ist nach wie vor ein richtiger Ohrwurm, aber die Musik in Kampfszenen z. B. hat sich sehr verändert.
    Chaotisch soll nicht heissen, schlechter... aber die Wandlung, welche die Musik im letzten Jahrzehnt durchgemacht hat, kann ich nur begrüssen ^^
    Besonders Hans Zimmer oder Claus Badelt sind beinahe schon anbetungswürdig.

  10. Hans Zimmer! *sabber*
    Urs sagt:
  11.  

  12. #8
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Klingt wirklich interessant...

    und was die Komponisten angeht. In den wirklichen Kampfszehnen und Actionszehnen könntest du JEDEN Film, der von John Williams vertont wurde nehmen und hättest nur bedingt Chancen heraus zu finden, welcher es ist.

    Ich hab einiges an Musik von ihm, ich liebe seine Main-Themes, aber alles was darüber hinaus geht driftet bei ihm in ein pompöses wirrwarr aus kleineren Melodien ab, die man vertauschen könnte, ohne dass jemand es wirklich mitbekommen würde.
    Harry Potter für Starwars, Back to the Future für E.T. ... das stört mich einwenig an seiner Musik.

    Ausserdem sag ich ja nicht, dass es früher schlechter war, und chaotisch ist vielleicht auch nicht der passende Ausdruck... andererseits ist es auch ziemlich schwierig, Töne zu beschreiben. Heute geht man einfach (meistens) viel mehr einem Thema nach, während man früher Abdriftete... *schulterzuck*

  13. #9
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Die Soundtracks haben früher schon anders getönt. IMO liegt es daran, dass der Soundtrack früher eine andere Rolle gespielt hat, als heute.
    Was John Williams betrifft: Klar, man kann seine Stücke zum Teil auswechseln. Das liegt aber daran, dass er seinem Stil immer treu geblieben ist. Auf der anderen Seite höre ich immer heraus, dass John Williams der Komponist ist.
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  14. #10
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Mich stört das irgendwie an John Williams...
    Ich höre Hans Zimmer auch heraus, wenn er einen Soundtrack geschrieben hat... aber wenn ich dann in Minority Report sitze und in meinem Kopf dank der Musik plötzlich Luke Skywalker herumhüpft, dann finde ich das doch eher störend.
    Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die oft auf den Soundtrack achten und da kommt es eher wie fehlender Einfallsreichtum, als ein Persönlicher Stil rüber, wenn alles gleich klingt ^^'

    @karma
    ne, die Themes von Williams sind immer sehr gelungen. Die 'Action' Teile jedoch klingen in jedem seiner Filme gleich. Und Minority Report erinnert dort teilwese ziemlich stark an Starwars oder Harry Potter... das ist irritierend!
    Geändert von Urd (08.11.2007 um 07:50 Uhr)

  15. Also sorry, aber Minority Report und Starwars haben null ähnlichkeit. Weder das Theme noch sonst ne Musik im Film. Das ist ein schlechts Beispiel
    Jack T. Daniels findet:
  16.  

  17. #11
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Zitat Zitat von Urd Beitrag anzeigen
    Was hä?
    Hast du die Soundtracks mal verglichen.
    Der allerster Soundtrack zu Star Wars (1977) ist derjenige, der am stärksten Leitmotive verwendet, die Hauptfiguren ankündigen/zelebrieren. Wagner lässt grüssen. Die nachfolgenden Soundtracks, sowohl die der alten Trilogie als auch die neuen, gehen mehr in Richtung Neuromantik, wo sie die eigentlichen Szenen mehr unterstützen, als auf sich selber aufmerksam zu machen. Will heissen, diese Stücke sind weniger dazu gedacht, um wirklich alleine zu stehen, sondern funktionieren besser in Kombination mit der Filmszene.

    John Williams hat seinen eigenen Stil, aber er lässt sich auch stark von ziemlich bekannten Künstlern der Klassik und Romantik inspirieren. Wenn man den Stil eines Künstler hier heraushört, muss das beileibe keine schlechte Sache sein. Wenn man Mühe mit seiner Untermalung verschiedener Szenen hat, weil man immer dasselbe herauszuhören glaubt und es einem wie einfallsloses Gedudel rüberkommt, dann sollte man doch bitte auch gleich einen grossen Bogen um Dvorak, Stravinsky, Strauss & restliche Klassiker der letzen 150 Jahre machen. Dasselbe gilt auch für Alain Silvestri (er komponierte die Musik zu Back to the Future, nicht Williams, und seine Akkorde erkennt man z.B. wieder in The Abyss), bei denen man gewisse Akkorde in diesem und jenem Film wiedererkennt. Hans Zimmer fällt mir in dieser Hinsicht weniger auf, aber gewisse Tendenzen in der Schlaxhtmusik von The Last Samurai glaube ich auch schon anderswo herausgehört zu haben.

    Ein guter Musiker zeichnet sich aber auch durch eine Vielfalt an Stilen aus, und da ist Williams keine Ausnahme. Das jazzige Stück, das die Aliens im ersten Star Wars spielen (Name entfallen), das ist so ein Beispiel. Oder das Hauptthema von Cath Me if you Can. Oder der gesamte Soundtrack von Close Encounters, Fidler on the Roof, ect.
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  18. #12
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Stimmt ja, Silvestri.
    Von ihm mag ich besonders 'The Mummy returns' und 'Van Helsing' er hat ein Händchen fürs Dramatische.
    Aber um nochmals auf Williams zurück zu kommen. Ich hab nix dagegen, dass er sich an Wagner orientiert, seine Themen sind immer sehr gut, aber er lässt extrem nach, wenn er Szenenuntermalende Stücke schreibt.
    Hans Zimmer schafft es auch, Szenen zu untermalen, ohne dass man gleich das Gefühl hat, sich im Film getäuscht zu haben... klar erkennt man seinen Stil, manche Akorde sind ähnlich, aber nicht gleich ganze Takte, was bei Williams durchaus vorkommt.
    Erstaunt hat mich daher der Soundtrack zu Harry Potter 3. Auch von Williams, aber trotzdem erfrischend anders, auch wenns spannend wurde.

    btw... wär das nicht langsam ne Diskusion für einen eigenen Thread?

  19. Wie ich schon gesagt habe, gehört hier eigentlich nicht hin ^^`
    Jack T. Daniels denkt:
  20.  

  21. #13
    Super-Moderator und Auftragskiller Avatar von Ataru Moroboshi
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Zitat Zitat von Urd Beitrag anzeigen
    Aber um nochmals auf Williams zurück zu kommen. Ich hab nix dagegen, dass er sich an Wagner orientiert, seine Themen sind immer sehr gut, aber er lässt extrem nach, wenn er Szenenuntermalende Stücke schreibt.
    Hör mal in One Barell Chase und Sea Attack Number One von Jaws rein. Ich kann mir da keine passendere Filmmusik vorstellen, die ungläubige Staunen, die Gefahr und gleichzeitig die Freude an der Jagd des grossen weissen Bastards vermittelt. Das wechselt in 5 Minuten in einem Fluss von einer Stimmung zur anderen ohne Unstimmig zu wirken.

    Hans Zimmer schafft es auch, Szenen zu untermalen, ohne dass man gleich das Gefühl hat, sich im Film getäuscht zu haben...
    Auf den Punkt gebracht, seine Musik macht sich in den jeweiligen Filmen weniger bemerkbar als die von Williams. Das macht seine Musik jetzt verglichen mit der von Williams aber auch nicht "besser". Klar ist, sein Stil ist deutlich anders, weit weniger an Neoromantik mit ihren Leitmotiven orientiert als dies Williams tut. Williams setzt hauptsächlich auf ein grosses Streicher und Bläserensemble mit Timpani. Hans Zimmer macht weniger einen auf "Mega-Orchester", sondern mehr auf Soundtracks mit einen "ethnischen" Touch.
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  22. #14
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Hans Zimmer weniger auf Mega Orchester?
    Schon mal King-Arthur gehört? Da erschlägt dich das Orchester beinahe ^^. Gerade weil er sich eines grossen Orchesters bedient und auch sehr epische Stücke schreibt, vergöttere ich ihn.
    Das mocht ich auch an Wagner, seine Ouvertüren sind manchmal fast schon erschlagend... dafür gefällt mir der rest seiner Opern nicht besonders.

    Ich sag auch nicht, dass Zimmer besser ist als Williams, aber vielseitiger auf jeden Fall, wenn es um den Gesammtsoundtrack und nicht um einzelne Stücke geht.
    Stimmungsschwankungen in Soundtracks findet man aber nicht nur bei Williams... Jerry Goldmann hat ein paar schöne in 'The Mummy' hinbekommen ^^
    einer seiner wenigen wirklich guten Soundtracks. Ich mag ihn sonnst nicht besonders.

  23. #15
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Zitat Zitat von Ataru Moroboshi Beitrag anzeigen
    Ein guter Musiker zeichnet sich aber auch durch eine Vielfalt an Stilen aus, und da ist Williams keine Ausnahme. Das jazzige Stück, das die Aliens im ersten Star Wars spielen (Name entfallen), das ist so ein Beispiel. Oder das Hauptthema von Cath Me if you Can. Oder der gesamte Soundtrack von Close Encounters, Fidler on the Roof, ect.
    Nicht unbedingt. Es kann sein, dass ein Komponist auf einem Bereich so gut ist, dass er gar keine andere Stile zu komponieren braucht. Die meisten Stücke von Mozart sind z.B. im gleichen Stil komponiert.
    Auf der anderen Seite gibt es Komponisten, die sich an mehrere Stile heranwagen, aber nicht in allen Stilen glich gut sind. Als Beispiel kann man da Shiro Sagisu nennen. Er hat für den Soundtrack von Evangelion u.a. auch Bossa Nova-Stücke komponiert. Doch diese finde ich sehr brav und dementsprechend ein wenig langweilig. Da sind seine "klassischen" Stücke um Längen besser.
    Es gibt natürlich Komponisten, die in mehreren Musikstilen gut sind, z.B. Kanno Yôko-Sama. Auch Hans Zimmer und John Williams haben sich mehrerer Stile bedient und gute Arbeit abgeliefert. Das gleiche gilt für Ennio Morricone.

    Und ja: Hans Zimmer kann sehr episch sein! Wie auch John Williams.
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  24. #16
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Also gerade bei den "neueren" OSTs stört mich sehr, dass die recht oft "Quergebraucht" sind. Die Fluch der Karibik Mucke wurde dort schon gebraucht, Dragonheart und The Rock kommt auch immer wieder mal vor. Das nervt etwas. Auch das geklaue von OSTs von "unbekannten Filmen" (okay das ist mehr bei Trailer-Musik und da ja auch legitim...trotzdem lol).

    Dass John Williams "wirre" Accorde schreibt ist imho aber absolut falsch. Ich persönlich sehe das "wirre Gedudel" bei Ben Hur und andrem alten Zeug, ja, aber ich hab hier ne Doppel CD John Williams und NICHTS ist irgendwie "überfordernd rumdudelnd". Und die "Kampfszenen" in Star Wars waren auch nicht wirr. Finde auch nicht, dass unterschiedliche Kampfszenen gleich klingen. Jedenfalls nicht gleicher als es nicht auch bei nem Badelt oder Zimmer der Fall ist.

  25. #17
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Ich kann mir vorstellen, dass die heutige Pop-Musik dazu beiträgt, dass man alte OSTs als "wirr" bezeichnet. IMO sind die Arrangements simpler und nicht mehr so ausgefeilt wie früher. Das liegt vielleicht daran, dass man heute mehr mit dem Computer und dem Synthesizer arbeitet als früher. Früher musste man die Arrangements mit Instrumenten machen. Diese waren dann komplexer. Mir ist das aufgefallen, als ich wieder mal ein paar ältere Stücke (Stevie Wonder, The Mamas & The Papas etc. gehört habe). Mit anderen Worten: Vielleicht ist die jetzige Generation weniger gewohnt an komplexen Arrangements und empfindet die alten OSTs deswegen als wirr. Aber eben: Das ist nur so ein Gedanke von mir...

    Und noch was betreffend Orchester: Im westlichen Kino ist es nicht üblich, dass ein Komponist die Orchestrierung seiner Stücke macht. Das ist in Europa und in Asien anders. Man muss also auch noch schauen, wer für die Orchestrierung zuständig ist. Das dürfte in den Credits stehen.
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  26. #18
    Super-Moderator und Auftragskiller Avatar von Ataru Moroboshi
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Zitat Zitat von Urd Beitrag anzeigen
    Hans Zimmer weniger auf Mega Orchester?
    Schon mal King-Arthur gehört?
    Nein, und einer Vielzahl an Kritiken zufolge habe ich da auch nichts Weltbewegendes verpasst

    Das, was ich von ihm gehört habe, klingt weniger nach einem grossen Orchester mit einem riesigen Bläser- und Streicherensemble, wie man es bei Williams sofort erkennt. Will nicht heissen, er macht keine epische Orchestermusik, sondern will heissen, es klingt weniger nach einem sofort erkennbaren grossen Orchensterensemble (einfach vor dem geistigen Auge vorstellen). Was ich bei H. Zimmer mehr heraushöre ist klassische Filmmusik, die gerne mal ethnische Instrumente einsetzt (war das nicht z.B. so in Lion King?). Ansonsten sind mir seine Kompositionen nicht im Kopf geblieben (oder ich habe sie wie bei Pearl Harbor einfach erfolgreich verdrängt, da grosser Mistfilm), obschon ich Filme wie Black Hawk Down & Last Samurai auf DVD besitze und schon mehrmals geschaut habe.

    Zitat Zitat von roger343 Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. Es kann sein, dass ein Komponist auf einem Bereich so gut ist, dass er gar keine andere Stile zu komponieren braucht. Die meisten Stücke von Mozart sind z.B. im gleichen Stil komponiert.
    Auf der anderen Seite gibt es Komponisten, die sich an mehrere Stile heranwagen, aber nicht in allen Stilen glich gut sind. Als Beispiel kann man da Shiro Sagisu nennen. Er hat für den Soundtrack von Evangelion u.a. auch Bossa Nova-Stücke komponiert. Doch diese finde ich sehr brav und dementsprechend ein wenig langweilig. Da sind seine "klassischen" Stücke um Längen besser.
    Weisst du zufälligerweise die Namen der Stücke, die du meinst, oder in welchen Szenen sie vorkommen? Ich besitze die drei TV-OSTs.

    Shiro Sagisu, das ist mir so einer. Seit Macross II klingt seine Musik ... halt nach shiro Sagisu (for lack of a better word) ^^; Schwer zu erklären. Sein Orchestersound bei Action & Drama klingt oft irgendwie nach Musik, wie man sie in einer Zirkusmanege zu hören kriegt. Bei ruhigeren Szenen driftet er ins Jazz ab (hm... Bossa Nova?) Macross II klingt ähnlich wie die Nadia OSTs und deren ihr Score wird beinahe 1:1 wieder in EVA verwendet. Später kam noch KareKano hinzu, das wiederum jazziger & verspielter daherkommt als die vergleichsweise "schweren" Nadia/EVA Soundtracks.

    Sagisu Shiro kann aber auch anders: Er hat die BGMs zu Orange Road komponiert und die sind weitaus stärker Easy Listening Jazz als alles, was er danach gemacht hat. In Orange Road dominiert melancholische Saxmusik vom Feinsten. Hmm...


    Es gibt natürlich Komponisten, die in mehreren Musikstilen gut sind, z.B. Kanno Yôko-Sama.
    Ähh, ja, bis sie dann plötzlich unter dem Namen "Gabriela Robin" wieder mit Elektronik zu experimentieren beginnt, was mir persönlich meist nicht so gut gefällt (Experimentierfreudigkeit in Ehren, aber was sie da z.B. in Macross+ abliefert, zusammen mit den "französischen" Lyrics, das ist..... böh. da finde ich sie in GitS weitaus besser).

    Auch Hans Zimmer und John Williams haben sich mehrerer Stile bedient und gute Arbeit abgeliefert. Das gleiche gilt für Ennio Morricone.
    Morricone ist nicht auf dem selben Level wie die zwei. Es gibt sterbliche Halbgötter, er aber ist _Gott_ :-)

    Und zur stärkeren Kompliziertheit älterer Popmusik. Schon mal die Neue deutsche Welle gehört oder Achtigerjahre Popsongs à la Petshop Boys? Das ist experimenteller Minimalismus pur? ;-)
    Geändert von Ataru Moroboshi (08.11.2007 um 21:17 Uhr)
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  27. Morricone!!! :love:
    roger343 sagt:
  28.  

  29. #19
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    AW: Muss man gesehen haben....

    Zitat Zitat von Ataru Moroboshi Beitrag anzeigen

    Weisst du zufälligerweise die Namen der Stücke, die du meinst, oder in welchen Szenen sie vorkommen? Ich besitze die drei TV-OSTs.

    Shiro Sagisu, das ist mir so einer. Seit Macross II klingt seine Musik ... halt nach shiro Sagisu (for lack of a better word) ^^; Schwer zu erklären. Sein Orchestersound bei Action & Drama klingt oft irgendwie nach Musik, wie man sie in einer Zirkusmanege zu hören kriegt. Bei ruhigeren Szenen driftet er ins Jazz ab (hm... Bossa Nova?) Macross II klingt ähnlich wie die Nadia OSTs und deren ihr Score wird beinahe 1:1 wieder in EVA verwendet. Später kam noch KareKano hinzu, das wiederum jazziger & verspielter daherkommt als die vergleichsweise "schweren" Nadia/EVA Soundtracks.

    Sagisu Shiro kann aber auch anders: Er hat die BGMs zu Orange Road komponiert und die sind weitaus stärker Easy Listening Jazz als alles, was er danach gemacht hat. In Orange Road dominiert melancholische Saxmusik vom Feinsten. Hmm...
    Ich denke da z.B. an "Barefoot in the Park" aus dem Ost 1 oder "Waking up in the morning" aus dem Ost 2. Die Stücke sind nicht schlecht, tönen für mich aber zu sehr nach Musik, die im Aufzug gespielt wird, also nach netter, unaufdringlicher und etwas seichter Hintergrundmusik. Für mich sind diese Stücke aus kompositorischer Sicht kein Vergleich zu "Coração Selvagem" aus dem Wolf's Rain-Soundtrack (Ost 1). Ich mag Shiro Sagisu am liebsten, wenn er melancholische Musik macht (z.B. "Thanatos" aus dem Eva-Soundtrack).


    Zitat Zitat von Ataru Moroboshi Beitrag anzeigen
    Ähh, ja, bis sie dann plötzlich unter dem Namen "Gabriela Robin" wieder mit Elektronik zu experimentieren beginnt, was mir persönlich meist nicht so gut gefällt (Experimentierfreudigkeit in Ehren, aber was sie da z.B. in Macross+ abliefert, zusammen mit den "französischen" Lyrics, das ist..... böh. da finde ich sie in GitS weitaus besser).
    Ich mag die Gabriela Robin-Sachen. Aber ich muss zugeben, dass es weitaus bessere Gabriela Robin-Lieder gibt, namentlich für GitS: SAC (v.a. "Take a Little Hand" oder "Turkey" *Gänsehaut*), aber auch für andere Anime (ich denke da z.B. an "Early Bird" aus Arjuna *Gänsehaut*)


    Zitat Zitat von Ataru Moroboshi Beitrag anzeigen
    Morricone ist nicht auf dem selben Level wie die zwei. Es gibt sterbliche Halbgötter, er aber ist _Gott_ :-)
    Dem kann ich zustimmen (auf jeden Fall im Bereich der westlichen Filmkomponisten)! *Gänsehaut*

    Zitat Zitat von Ataru Moroboshi Beitrag anzeigen
    Und zur stärkeren Kompliziertheit älterer Popmusik. Schon mal die Neue deutsche Welle gehört oder Achtigerjahre Popsongs à la Petshop Boys? Das ist experimenteller Minimalismus pur? ;-)
    Ich habe bei der älteren Musik auch noch ältere Musik gemeint, so bis in die 70er Jahre. Ich habe das auch nicht auf die gesamte Musik bezogen, sondern auf meine das eher als Tendenz. Dementsprechend interessiert mich der aktuelle "Popzirkus" nicht sonderlich. Es gibt natürlich Ausnahmen wie z.B. gewisse Songs von Christina Aguilera oder der Song "Crazy" von Gnarls Barkley. Aber die meisten dieser Ausnahmen werden (wenn überhaupt) selten im Radio oder auf Musiksendern gespielt. Hier noch ein Verglich zwischen neuerer und älterer Popmusik (im weitesten Sinn):
    "Neu": Ch!pz - Cowboy, Backstreet Boys - Anywhere For You,50 Cent - In Da Club, Lafee - Heu Doch, Rihanna - Umbrella
    "Alt": The Mamas & The Papas - California Dreaming, Stevie Wonder - Cherie Amour, The Beatles - She's Leaving Home, ABBA - Waterloo, The Doors - Light My Fire
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  30. #20
    klimpernd durch's Leben Avatar von Angie
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Also das beste was Hans Zimmer meiner Meinung nach gemacht hat ist The Ring und The Ring 2. Da hat er zwar nicht alleine komponiert. Sehr minimalistisch und doch verdammt effektvoll. Etwas Cello, etwas Klavier und etwas Synth et voilà.

    Oder dann aber Philip Glass. Wunderbar! ^^

    Zimmer hat schon etwas den Hang zu pathetischem Kitsch, schafft es aber die Stimmung des Filmes mit seiner Musik gut zu untermalen.
    An der richtigen Stelle sind pathetische Orchestereinlagen richtig cool, aber um eine lächerliche Szene pathetisch wirken zu lassen ist es einfach nur peinlich.

    Lustig ist einfach, dass jedesmal wenn mir der Soundtrack irgendwie leicht auffällt Hans Zimmer dahintersteckt. Und ich weiss nicht, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist ^^'

    Bezüglich wirr und Orchester: Zieht euch mal ein bisschen moderne Klassik rein. DAS ist wirr, aber alles andere als simpel. Beim Hören von moderner Klassik kommt mir oft Filmmusik in den Sinn. Einfach weil es weniger um Melodien geht an die man sich orientiert, sondern um die Stimmung, die sie verbreitet. Genau wie es die Filmmusik eigentlich sein sollte. Man müsste sie nicht bewusst wahrnehmen, aber das Geschehen auf der Leinwand geschickt begleiten und untermalen. Daher bin ich beim hören von OST's oft enttäuscht, weil die Musik alleine nicht so toll ist wie mit den Bildern zusammen. Da braucht's Kopfkino sonst läuft nix
    Mukya! "xangie1" steht unter Denkmalschutz!

  31. #21
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Der Soundtrack von The Ring hat mir auch sehr gefallen. Das mit dem Hang zum Kitsch bei Zimmer stimmt IMO auch, genauso, dass moderne Klassik sehr wirr (oder mit anderen Worten: für unsere Ohren ungewohnt) tönen kann. Ich denke da z.B. an Komponisten wie Stockhausen oder Strawinski.
    Und was die Qualität des Soundtracks betrifft: Ich teile die Soundtracks in verschiedene Kategorien ein:
    -Soundtracks à la Pretty Woman mit schönen Pop-Songs, die aber sonst nicht viel zum Film beitragen
    -Schlechte Soundtracks mit schlechten Songs
    -"Normale" Soundtracks, welche die Szenen gut untermalen, aber ohne dem Film eher eine Enttäuschung sind
    -Gute Soundtracks, welche die Szenen gut untermalen und auch losgelöst vom Film gut funktionieren.
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  32. #22
    Avatar von *天竜*
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Vielleicht liegt es daran, daß bei heutigen Soundtracks auch an deren Zweitvermarktung auf CD gedacht wird. Bei den alten Filmen wurde die Musik so komponiert, daß sie genau uf die jeweilige Szene paßte.

    Ein anderer Aspekt ist, der, daß früher viel mehr Filme gedreht wurden als heute. Man hatte weniger Zeit und weniger Geld für die Produktion (von einigen teuren Prestige-Projekten mal abgesehen).

    Bemerkenswert finde ich, daß symphonische Musik heute fast nur noch fürs Kino komponiert wird. (Wenn man mal von gewissen modernen Stücken absieht, die sich anhören, als würde sich ein Rudel Waschbären in einem Orchestergraben paaren.)
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  33. lol!
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  34.  

  35. #23
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    @Ataru
    Auch wenn King Arthur eine Vergewaltigung der Saga ist, so wird dieses Desaster doch von einem der besten Soundtracks unterlegt, der meine Sammlung schmückt.

    Hans Zimmer schreibt so ziemlich alles, momentan. Von Simpsons über 'Die Geisha', Pirates of the Caribbean 2 und 3 und vieles mehr.
    Ich bin bei den Soundtracks momentan nicht mehr auf dem neusten Stand, da mir das Kapital fehlt... leider.
    Zimmer schreibt Stücke für grosse Orchester, wenn ich mir seine Musik anhöre, seh ich zwar kein Orchester vor meinem Geistigen Auge, aber Bläser wie Streicher erschlagen einem mit Bildern ^^


    @Angie
    Ich habs versucht... wirklich, aber die Moderne Klassik ist eine Beleidigung aller alten Komponisten und die Ohren der zuhörer.
    Ich kann von mir behaupten, dass ich ein ziemlich Musikalisches Gehör habe und mich auch nicht übel anstelle, wenns ums Musik selbermachen geht, aber DAS ist einfach zu viel für meine Nerven o.O

    Zitat Zitat von *天竜*
    in anderer Aspekt ist, der, daß früher viel mehr Filme gedreht wurden als heute. Man hatte weniger Zeit und weniger Geld für die Produktion (von einigen teuren Prestige-Projekten mal abgesehen).
    Früher viel mehr Filme als Heute? Treum weiter. Früher kamen wohl nur halb so viele Filme auf den Markt, während heute die Kinos beinahe mit neuen Produktionen geflutet werden...

    -----
    Nun, ferner kann ich auch Soundtracks von 'Howard Shore', 'James Horner' oder Danny Elfman empfehlen ^^

    Und meiner Meinung nach ist Howard Shore Gott ^^
    Morricone ist nett, hat wirklich unterhaltsame Filmmusik geschrieben, mich aber nie wirklich überzeugen können.

  36. #24
    「われらは種を播かず」 Avatar von Huscheli
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    James Horner mag ich sehr, vor allem für seine Trickfilm OSTs. Feivel der Mauswanderer, Balto, In einem Land vor unserer Zeit, aber natürlich auch für Braveheart und Titanic. (Ja, ich mag den Titanic OST. Neeein nicht das Celine Dion Lied... ^^').

    Gerade höre ich den Dances with Wolves OST. Ich weiss ned ob dieser "John Barry" noch was geschrieben hat, aber Dances with Wolves ist einer meiner Lieblingssoundtracks ^^
    Geändert von Huscheli (10.11.2007 um 10:47 Uhr)

  37. #25
    Karaokezebra Avatar von roger343
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    AW: Ältere Filmmusik verglichen mit heutiger Filmmusik chaotischer?

    Zitat Zitat von *天竜* Beitrag anzeigen
    Ein anderer Aspekt ist, der, daß früher viel mehr Filme gedreht wurden als heute. Man hatte weniger Zeit und weniger Geld für die Produktion (von einigen teuren Prestige-Projekten mal abgesehen).
    Ich denke auch, dass heute mehr Filme gemacht werden als früher. Heute hat man mehr technische Möglichkeiten und auch mehr finanzielle Mittel. Die Vorbereitungszeit für Ben Hur betrug z.B. 5 Jahre und die Drehzeit 2 Jahre. Oder ein anderes Beispiel: Vom Winde verweht war damals (Ende der 30-er Jahre) der teuerste Film. Er kostete die damals astronomische Summer von 1 Million Dollar. Die Vorbereitungszeit betrug bei diesem Film über 3 Jahre (dafür ist er, berücksichtigt man die Inflation, bis heute der erfolgreichste Film). Heutzutage geht die Produktion eines Films viel schneller.
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