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Thema: Cabal's Katzenprojekt =^.^=

  1. #326
    Hundefrau und Katzenmami Avatar von Cabal
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    AW: Cabal's Katzenprojekt =^.^=

    Ich war am Freitag am Abend-Vortrag "Natürlich aggressiv" von Udo Ganslosser (Verhaltensbiologe). Das Restaurant, wo es stattfand, war so gut gelegen, dass wir danach von der Terrasse aus eine tolle Mondfinsternis sehen konnten. Es kamen sogar Leute extra deswegen dorthin. Am Samstag war dort vom selben Referenten das Tages-Seminar "Mensch-Hund-Bindung", wo ich auch dabei war. Es war sehr interessant. Ich bekam für meine Mutter Unterlagen für die Studie "Persönlichkeitsbildung im Welpen- und Junghundealter" mit. Ich stelle mir das interessant vor, bei einer Studie mitzumachen. Die Studie richtet sich nicht nur an Züchter, sondern auch an Welpenbesitzer, da die Studie bis zum Alter von 18 Monaten gemacht wird. Falls hier frischgebackene Welpenbesitzer sind, die gerne mitmachen wollen (es müssen Videoaufnahmen vom Hund gemacht werden), leite ich die Informationen zur Studie gerne weiter.
    Wenn Du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst Du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus. (Buddha)

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  2. #327
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    Gestern musste ich Shiran einschläfern lassen. Er wurde 16 Jahre alt.
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  3. Tut mir leid... :(
    Raziel glaubt:
    *knuddldrück* Mein Beileid
    yuu-chan meint:
  4.  

  5. #328
    Hundefrau und Katzenmami Avatar von Cabal
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    Wir hatten ein rechtes Spiessrutenlaufen. Am 25.9. bemerkte ich, dass Laura Krusten am Ohr hat. Am 3.10. war ich mit ihr beim Tierarzt (jenachdem, um was es sich handelt, beobachte ich zuerst etwas). Es wurden drei Untersuchungen gemacht. Ein Hautgeschabsel vom Ohr und neben dem Auge, wo sie auch Veränderungen aufwies. Dies war zur Untersuchung von Milben. Dann wurden zwei Antikörper-Tests gemacht. Die Fuchsräude wird zwar auch von Milben verursacht, aber die sieht man nicht immer im Hautgeschabsel, daher ist die Blutuntersuchung auf Antikörper aussagekräftiger. Und zuletzt wurde auf Leishmaniose untersucht, da das Krankheitsbild dafür gepasst hätte. Letztes Jahr hatte sie einen leichten Leishmanien-Titer. Dort hiess es, sie hatte Kontakt mit Leishmanien, aber es ist so gering, dass sie (noch) kein Medikament braucht. Dann ging das Warten auf die Ergebnisse los. In meiner Horrorvorstellung wars ein Leishmaniose-Schub. Ich habe das bei Paddy durchgemacht. Das Medikament hat üble Nebenwirkungen aber ohne kann das Tier sterben. Am 5.10. habe ich erfahren, dass sie positiv auf Fuchsräude getestet wurde. Das Ergebnis des Leishmanien-Titers war noch nicht da. Fuchsräude ist hochgradig ansteckend. Bei Wildtieren kann es tödlich enden, da sie nicht behandelt werden. Hunde können einfach behandelt werden. Aber ab Beginn der Behandlung ist Laura noch zwei Wochen ansteckend. Ein blosser Kontakt zu einem anderen Hund kann für die Übertragung bereits reichen. Sowie auch infizierte verlorene Hautschuppen können für eine Übertragung genügen. Leider können wir uns nicht in Luft auflösen. Laura muss ja auch spazieren gehen. Ich habe keine Ahnung, wo sie sich angesteckt hat. Heute erfuhr ich, dass Laura negativ auf Leishmaniose getestet wurde, was mich extrem gefreut hat. Klar kann es wieder kommen, aber wenigstens ist diesbezüglich momentan alles ok.
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  6. #329
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    Heute war Lauras Ultraschall, weil sie läufig aussieht und für einige Rüden sehr interessant riecht. Mein Verdacht scheint sich bestätigt zu haben, dass sie nicht sauber kastriert wurde. Es wurde eine Masse gefunden, die nach Eierstockgewebe aussieht. Ausserdem ist der Muttermund verdickt und daher wird dort Schleim produziert, deswegen ihr Ausfluss. Am 19. Dezember wird sie operiert. Es ist zum Glück nicht so, dass sie sofort operiert werden muss, daher kanns bis dann warten. Im Novemeber werden bei Molly die Zähne gemacht und zwei grössere Behandlungen im selben Monat kann ich nicht zahlen.
    Laura hatte Probleme mit einem Ohr, das ich dann auch gleich zeigte. Es ist entzündet und sehr dreckig. Es wurde zum grossen Glück auch beim anderen Ohr rein gesehen, das völlig in Ordnung schien. Dort hatte sie eine Granne drin. Die kommt von alleine nicht mehr raus und hätte sich durchs Trommelfell bohren können.
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  7. #330
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    Ich hatte ja geschrieben, wie sehr ich mich freue, dass Tommy wieder frisst. Die Freude war von kurzer Dauer. Erst nach dem letzten TA-Besuch frisst er wieder und zwar so viel, wie schon lange nicht mehr. Hoffentlich bleibt das so. Allerdings war dieser TA-Besuch vom Freitag sehr ernüchternd. Ich dachte, Tommy schwankt beim Gehen, weil er schwach ist. Stattdessen meint der TA, es sei ein Problem des Zentralen Nervensystems. Dazu kommt noch, dass seine roten Blutkörperchen unter der Norm liegen. Das erinnert mich sehr an Gabin. Er hatte FIP, die das ZNS befiel und eine sehr starke Anämie auslöste. Es muss bei Tommy keine FIP sein, es gibt noch andere Möglichkeiten (z. B. Tumor, Toxoplasmose...). FIP ist immer tödlich, bei einem Hirntumor rechne ich nicht mit einer grossen Überlebenschance, Toxoplasmose hingegen ist behandelbar und dafür kriegt er bereits ein Medikament (tötet alle Einzeller ab, die im Gehirn sein könnten). Allerdings glaube ich nicht, dass Toxoplasmose eine Anämie auslösen kann. Vielleicht hat er auch Verschiedenes. Laut TA hatte die Verletzung im Mäulchen, weswegen er am Anfang nichts frass, nichts mit seinem momentanen Zustand zu tun. Es sei Zufall, dass er kurz vorher diese Verletzung hatte, da die jetzt verheilt ist.
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  8. Ow :(
    dark columbia denkt:
  9.  

  10. #331
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    Der TA meinte heute am Telefon, dass Tommy Leukämie haben könnte. Er redet noch mit dem Labor, aber die Anzeichen sprechen dafür.
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  11. #332
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    Ich hätte am Mittwoch wegen den noch ausstehenden Blutwerten nochmals beim TA anrufen sollen. Aber am Dienstag Abend hatte Tommy wieder Probleme beim Atmen (aufgefallen war uns das zum ersten mal am Vortag, ging aber wieder weg). Wir sind in den Notfall. Er wurde geröngt. Seine Leber war riesig und er hatte Flüssigkeit in der Lunge. Der TA riet zum einschläfern. Ich sagte, dass ich Tommy, da ja von Leukämie geredet wurde, gerne ins AOI-Center (Onkologie in Hünenberg, Kt. ZG) bringen würde, um eine zweite Meinung einzuholen. Der TA meinte aber, dass Tommy wohl den Transport nicht überleben würde. Schweren Herzens entschied ich mich dazu, Tommy zu erlösen. Ich habe schonmal erlebt, wie eine Katze zuhause qualvoll krepiert ist und ein Erstickungstod ist brutal. Tommy war schon sehr lange überempfindlich am Köpfchen. Berührungen an den Ohren und oben am Köpfchen mochte er gar nicht und wich der Hand aus, wenn man ihm übers Köpfchen streicheln wollte. Aber dort beim TA drückte er einen Moment sein Köpfchen in meine Handfläche. Es war genau dort, wo ich ihn sonst nicht anfassen durfte. Tommy wäre im Mai 11 Jahre alt geworden.
    Es wird eine Obduktion gemacht, da ich wissen will, was die Ursache war. Hauptsächlich möchte ich wissen, ob es etwas Ansteckendes ist. Und ja, mich interessiert auch, ob man ihm noch hätte helfen können.
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  12. Ow das tut mir leid :(
    dark columbia meint:
  13.  

  14. #333
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    Laura hatte ja am 19. ihre OP. Ich durfte dabei sein, bis sie eingeschlafen war. Ich ging um ca. 8.30 Uhr. Um 11.30 Uhr musste ich anrufen. Dort hiess es, sie sind grad fertig geworden. Also wurde sie ca. drei Stunden operiert. Im Gewebe des Eierstocks waren aktive Eier, die ihr diese Probleme machten. Es gab Blutungen, die aber zum Glück gestillt werden konnten. Ich bin sehr froh, habe ich einen Rat wegen eines homöopathischen Mittels nicht ungefragt in die Tat umgesetzt. Mir wurde geraten, bereits drei Tage vor der OP mit Arnica zu beginnen. Die Wunde heile dann besser. Ich habe aber bei Homöopathen nachgefragt, wo man mir sagte, dass Arnica keinesfalls vor einer OP gegeben werden darf, da es blutverdünnend ist. Als ich Laura abholte, konnte ich auch gleich Tommys Asche mitnehmen, die inzwischen in der Tierklinik angekommen war. Laura ist extrem fit. Man muss sie richtig bremsen. Am 21. waren wir zur Nachkontrolle. Eine Stunde vor dem Termin prügelten sich die Katzen und Bianca blutete beim Auge, also wurde sie auch gleich angemeldet. Romolo schaffte es nicht rechtzeitig nach Hause, um mich auf 17 Uhr zum Tierarzt zu fahren und sonst hatte niemand Zeit. Mit einem operierten Hund und einer schweren Katze wäre es sehr ungünstig gewesen, mit dem Bus zu gehen. Es gibt die Tier-Rettung Schaffhausen und Thurgau, die auch Transporte zum Tierarzt macht, also habe ich dort angerufen: https://www.animal-rescue.ch Da ich Mitglied bin, muss ich nur 50% der Transportkosten bezahlen. Die Tier-Rettung hat mich hin gefahren und Romolo hat mich später abgeholt. Am 4.1. kommen die Fäden raus und bis dann werde ich sie nur zum Einkaufen alleine lassen.
    Geändert von Cabal (22.12.2018 um 05:42 Uhr)
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  15. Gut zu hören. Gute Besserung allen!
    dark columbia glaubt:
  16.  

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    Ich habe heute das Ergebnis von Tommys Obduktion erfahren. Die Vermutung meines TAs hat sich bestätigt, Tommy hatte Leukämie. Normalerweise wird Leukose mit Leukämie gleichgesetzt, aber er hatte Leukämie ohne Leukose. Es hat sich bei ihm vom Knochenmark in den Bauchraum und in die Organe ausgebreitet. Deswegen war auch die Leber so riesig. Und da es keine Leukose war, gab es keine Ansteckungsgefahr für die anderen Katzen.
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