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Thema: Trans* und die Pronomen

  1. #26
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Trans* und die Pronomen

    @dra
    Grundsätzlich steigt der Aufwand immens, wenn du mehr als die Adresse ändern willst.

    Nachname ändern? Da musste ein Stapel Papier mitsenden, der beglaubigt, dass du jetzt A und nicht mehr B heisst.
    Neuer Pass, kostet, Anpassung auf dem Führerausweis, kostet. Papierkram, kostet. Gut sobald man den Papierkram hat, kann man den einscannen und überall hin mitsenden...
    Aber jo. Ich kann mir gut vorstellen, wie aufwändig es werden kann wenn man MEHR als nur den Nachnamen ändern will O_o

  2. genau. überall sind kosten versteckt.
    Ranma Saotome meint:
  3.  

  4. #27
    last fallen angel / the white knight / Shu's donkey Avatar von Mr.Ash
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Auf die Gefahr hin als engstirniger Hinterwälder abgestempelt zu werden (@Äni, das hat nichts mit deinem Post zu tun), aber hier vertrete ich klar meine eigene Meinung:

    Jemand der als Mann/Frau geboren wurde bleibt für mich Mann/Frau, Lebenstil, Geschlechtsumwandlung, usw. hin oder her. Bitte nicht falsch verstehen, ich habe absolut nichts gegen Menschen die sich dafür entschieden haben, aber es soll niemand von mir verlangen einen Er oder Sie plötzlich andersrum zu behandeln. Wo ich auch dagegen bin ist, dass Krankenkassen gewisse Kosten für eine Geschlechtsumwandlung bezahlen müssen obwohl dafür keine medizinische Notwendigkeit besteht. Da prägt mich ein mir bekannter Fall wo für eine Person unmengen an Geld für eine Geschlechtsumwandlung investiert wurde (Oprerationen, Therapien, Hormone, usw.), schlussendlich entwickelte die betroffene Person aufgrund der hohen psychischen & physischen Belasungen schwere Depressionen und nahm sich schlussendlich das Leben. Da frage ich mich, war es das wirklich wert oder hätte man's gleich von Anfang an lassen sollen? Nur weil es heute die medizinischen Möglichkeiten gibt sich gegen die Launen der Natur zu entscheiden, heisst das noch lange nicht, dass dafür die Allgemeinheit aufkommen oder dies in jedem Fall akzeptieren muss.

    Wie gesagt, das ist meine Meinung und kein Angriff auf betroffene Personen.
    Ausnahmen bestätigen die Regel

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  5. #28
    Gamemistress and Companion Betrayer "raza nabba dooa-goola wookie nibble pinchy !" NAANIIII?! Avatar von Ranma Saotome
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    AW: Trans* und die Pronomen

    @Ash
    damit solche fälle nicht passieren gibt es die Psychologische Behandlung. Ein Experte, der sich auf sowas spezialisiert hat prüft die personen über 2 Jahre hinweg.
    Erst danach, wenn dieser Experte zustimmt, darf eine Person auf Kosten von kraka weitere Eingriffe vornehmen lassen.
    Dies ist vor allem um eben solche Resultate wie Depression oder gar Suizid vor zu beugen.
    Die Suizidquote bei Transmenschen ist extrem hoch. Doch eben die Anpassung (umwandlung hören viele nicht gern) hilft diesen menschen, kann depressionen aufheben und Suizid verhindern.

    Ich geb das offen zu, ich hatte früher öfters Suizidgedanken. (vor allem in der Schulzeit, vor dem MF)
    Diese habe ich nicht mehr. Ich bin extrem froh, dass ich eine Therapeutin angesprochen habe und in Behandlung gegangen bin.
    Mir geht es Gesundheitlich seitdem klar besser.

    Aus wissenschaftlicher Sicht das ganze Thema anzuschauen ist schwierig, da die Forschung (noch?) nicht überall weit genug ist.
    Es war im thread schon die rede von Hermaphroditen. Was sind die? Dürfen die eine Geschlechtsanpassung machen?
    Was ist, wenn mein Hirn einfach weiblich war aber halt vieles sonst im Körper nicht?
    Mein Hirn/Verstand/Geist/wasauchimmer hat mir auf jedenfall gesagt: Du bist eine Frau, warum dein Körper ein wenig anders ist versteh ich auch nicht. Liebe Grüsse, dein Hirn.
    PS: Du stehst trotzdem auf Frauen.

    Das ist eben einfach etwas, das ist gegeben. genauso wie auch die Sexuelle Orientierung einfach gegeben ist, das sucht man sich nicht aus.
    (Ich hasse es wenn Leute so tun als würde man sich das aussuchen. For fucks sake warum sollte ich mir so einen schweren Weg aussuchen wenns auch einfacher ginge?)
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  6. #29
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    @Ranma: Dachte mir doch, dass es nicht üblich ist mehr als einmal das Geschlecht ändern zu wollen. XD

    Ich kann mir vorstellen, dass nur schon eine andere sexuelle Orientierung bis vor wenigen Jahren noch eine Tortur in der Schule war. Aber die Welt ändert sich und auch wenn es noch immer Ecken auf der Welt gibt, wo man dafür gesteinigt wird, wenn man schwul ist... gibt es auch immer mehr Länder in denen das nicht mehr wirklich eine Rolle spielt.

    Was früher noch ein grosses Coming out war, ist heute nicht mehr wirklich ganz so gross. Und in 100 Jahren? Vielleicht ist es dann absolut keine Sache mehr.

    Heute sieht das eher so aus:
    A: "ich glaub, ich bin bi."
    B: "Oh? Ok. Willst Du auch noch ein Bier?"

    Diese Art mit den ganzen Gender Identities umzugehen, erscheint mir am entspanntesten.
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  7. #30
    Gamemistress and Companion Betrayer "raza nabba dooa-goola wookie nibble pinchy !" NAANIIII?! Avatar von Ranma Saotome
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Add on:
    Warum manche Transmenschen auch nach der OP nicht Glücklich sind:
    (nur mögliche Gründe)
    1. Schlecht Beraten, haben sich mit Hormonbehandlung und OP viel mehr erhofft.
    2. OP schief gelaufen, haben dauernd schmerzen.
    3. die Gesellschaft akzeptiert Sie weiterhin nicht und "mobbt" sie in den Suizid.
    4. Haben Depressionen aus weiteren Gründen als "nur" die Geschlechtsidentität. Gibt genug Menschen die aus anderen Gründen Selbstmord begehen. Kann auch mal bei Transmenschen vorkommen, dass sie andere Gründe haben.
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  8. #31
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Betreffend 'Ich bin Bi' hab ich letztens mal was gutes gelesen.

    Sohn: Ma, Paps... ich muss euch was Sagen. Ich bin Bi.
    Eltern: Kay. Nachtisch?
    Grossmutter: WAAAAAAAAS das geht gar nicht in der Bibel steht....
    Vater: Ach sei still es heist ja auch Bibel und nicht Heterobel!

    Unser Gesundheitswesen hat da aber noch ganz andere Probleme. Heutzutage kann man mit 'Psychischer Belastung' fast alles durchboxen. Himmel, ich weiss von einem Fall, die hatte bereits in ihren zwanzigern dermassen Gicht, dass sie teilweise im Rollstuhl sass. Aber Gicht ist nicht IV berechtigt. Depressionen aber schon. Schlussendlich bekam sie kein Geld weil sie Krank war sondern weil das Krank sein sie Psychisch belastete...
    Jemanden bei einer Geschlechtsumwandlung Finanziell zu helfen, finde ich voll okay. Das hat etwas mit Lebensqualität zu tun. Womit ich dann aber ernsthaft probleme habe: Schönheits OPs an nicht entstellten Menschen. Weil das und das sie psychisch ja sooooo belastet. Und die Kasse zahlt.
    Sorry, ich wäre ohne Brille nicht Arbeitsfähig und muss ne Zusaztversicherung abschliessen und mehr Zahlen, damit mir ein Teil davon finanziert wird... irgenwas geht da gehörig schief.

    Wobei ja teilweise auch bei Versicherungen zwischen Männlein und Weiblein unterschieden wird. Meine BVG kostet gleich mal einen ordentlichen Batzen mehr, als die für einen Mann gleichen Alters, bloss weil mir von der Natur ein Uterus gegeben ist und ich somit gefahr laufen könnte schwanger zu werden. Es interessiert keine Sau, dass ich mir das Zeug lieber draussen hätte... Prävention ist dann wieder meine private sache. Haste Gebärmaschine. Biste selberschuld.
    ... aber das hat jetzt auch wieder nur bedingt mit dem eigentlichen Thema zu tun. Da steiger ich mich nur des öfteren hinein ^^'

  9. kann ich nur zustimmen.
    Ranma Saotome sagt:
  10.  

  11. #32
    last fallen angel / the white knight / Shu's donkey Avatar von Mr.Ash
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    AW: Trans* und die Pronomen

    @Ranma,
    Ja, die betroffene Person durchlief alle psychologischen Behandlungen usw. und durfte sich schlussendlich den ganzen Operationen & Therapien unterziehen. Nur was hat's gebracht? Böse gesagt war's im Endeffekt nur eine riesen Geldverschwendung welche z.B. ein Krebskranker (oder andere schwere Krankheit) dringender gebraucht hätte. Klar das mag jetzt nur ein negativ Beislpiel unter vielen positiven sein, trotzdem bin ich der Meinung, dass jemand der sich für einen solchen (freiwilligen) Weg entscheidet die Kosten und alles was dazu gehört auch selber bezahlen & akzeptieren soll.
    Wenn jemand zu mir kommt und sagt "Hey, ich war früher ein Mann, habe die Kosten dafür grösstenteils selbst getragen und akzeptiere das damit verbundene Gerede anderer" so empfinde ich das als sehr viel positiver als "Hey, ich war früher ein Mann, hat fast alles die Krankenkasse bezahlt, jetzt erwarte ich auch eine entsprechende Rücksicht/Sonderbehandlung". Meiner Meinung nach kommt das letztere leider viel häufiger vor (jetzt nicht nur auf diesen Fall bezogen).
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  12. #33
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    AW: Trans* und die Pronomen

    @Ash
    ich bin auch gegen die super sonderbehandlung.
    Doch finde ich die finanzielle unterstützung sinnvoll. Wenn es deppressionen und suizid verhindern kann, verhindert man damit viel leid für die Person und auch deren Familie und Freunde.
    Würde die krankenkasse nichts übernehmen, könnten manche sich eine Behandlung ihr leben lang nicht leisten. Das würde oft kein schönes Ende nehmen.
    Der vergleich mit dem krebskranken ist etwas gemein. Je nach krebs ist die behandlung zudem klar teurer als die Hormonbehandlung + eventuelle OP.
    evtl. anssichtsache und ich will niemanden hier überreden aber auch von niemandem überredet werden.
    Zur sonderbehandlung. Die wenigsten wollen "besonders" behandelt werden. Transmenschen wollen primär als Menschen behandelt werden. Doch so schnell wird man beschimpft.

    Beispiel:
    Geboren als "Mann" fühlt sich geistig als Frau.
    Benimmt sich so wie sie sich fühlt, wie reagieren manche Leute?
    Gay, schwuchtel!
    ...
    Wenn die person die anpassung macht:
    Schauen leute vielleicht komisch oder bringen auch mal einen dummen spruch.

    Einerlei, den Leuten ists nie recht. Das stört mich extrem an der Gesellschaft.
    Die Person soll sich wohl fühlen und tun/erhalten was sie braucht um Gesund zu sein.
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  13. #34
    Professionelle Chaotikerin, Dr. in Schusseligkeit Avatar von änileiin
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    AW: Trans* und die Pronomen

    @Ash, was ich damit gemeint hatte waren Menschen, die wiederum Menschen, die halt etwas anders sind, nicht verstehen. Und das nutzen, um ihre Aggressionen auszuleben.
    Deine Meinung ist gut und recht, jeder hat seine eigene. Ich würde dich erst verachten und gegen dich vorgehen, wenn du plötzlich anfangen würdest, vermummt Schwule, Transgenders oder sonstige anders aussehende Menschen zu vermöbeln oder zu diskriminieren :'D


    Aber ich freue mich schon auf eine zeit, in der Menschen ihr Hirn zur Empathie benutzen und sich gegenseitig etwas mehr Verständnis entgegenbringen..
    "If you can't fly then run, if you can't run then walk, if you can't walk then crawl, but whatever you do you have to keep moving forward."


  14. #35
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    äni: Das gilt aber eigentlich für alle, die jemanden gegen deren Willen verletzen. Sei das nun Verbal oder Physisch. SM-Beziehungen mal ausgenommen. d:

    Es braucht halt einfach Zeit, bis sich Menschen an etwas neues gewöhnen. Es ist schwer selber umzudenken und meistens kommt das Umdenken erst mit der nächsten Generation... Aber es kommt. Von dem her könnte ich mir durchaus vorstellen, dass wir in einigen Ländern irgendwann an einem Punkt sind, wo das körperliche Geschlecht und die sexuelle Orientierung keine Rolle spielen und völlig nebensächlich sind.

    Heute ein utopischer Gedanke.
    Aber diese Art von Utopie wird immer wieder mal real, wenn man durch Geschichtsbücher blättert.

    Die Frage wie man das Geld besser anlegen könnte finde ich hingegen unfair. Niemand würde freiwillig hinstehen und sagen, dass es wichtiger ist das Geschlecht ändern zu können als ein Leben zu retten, vorausgesetzt dieses Leben will gerettet werden. Nurschon weil wir dazu erzogen sind Menschenleben als wichtiger als alles andere anzusehen.

    Aber wir alle sind bis zu einem gewissen Grad darauf besterebt das beste aus unserem eigenen Leben zu machen.

    In einer Beziehung hat Ash hingegen Recht: Schneeflöckchen sind unglaublich nervtötend. Sonderbehandlungen gibts keine, es sollten alle mit dem gleichen Respekt und der gleichen Achtung behandelt werden. Die generelle Internet-Einstellung von "Wir alle sind gleich aber einige sind halt gleicher" geht mir gewaltig gegen den Strich (Zitat Animal Farm).
    Geändert von dragoon (02.12.2015 um 12:50 Uhr)
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  15. #36
    Professionelle Chaotikerin, Dr. in Schusseligkeit Avatar von änileiin
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    AW: Trans* und die Pronomen

    dragoon: Das stimmt schon, aber bei solchen gruppierungen finde ich es etwas extrem, weil die Menschen sind, wie sie sein wollen und andere damit einfach nicht zurecht kommen. Es lässt mich einfach an der Menschheit/ Menschlichkeit zweifeln

    XD Ist die Diskussion schon vorbei? Hab ich was verpasst?(so still hier geworden D: )

    Aber es ist schon etwas bedenklich, dass es noch keine fixen Ausdrücke gibt.
    Vielleicht sollten wir mal einen bestimmen und im Internet posten und gucken, ob sich das irgendwie festsetzt ¦3
    (wer kam eigentlich auf Xir? den Ausdruck hab ich vorher noch nie gehört) :'D
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  16. #37
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Also wenn wir anfangen wollen darüber zu diskutieren wo und wie im Gesundheitswesen Geld verlocht wird. Da bin ich immer noch der Meinung man könnte enorm Geld einsparen, wenn man Menschen, die keine Aussicht auf Besserung mehr haben, künstlich noch über Monate hinweg zwingt am Leben zu bleiben... find ich völlig unmenschlich... aber hei... niemand fragt mich. Und wenn ich das für mich Verhindern wollte, muss ich mir das Notariell beglaubigen lassen und einfach mal drauf hoffen, dass die Papiere dann auch vor Ort sind, wenn es nötig ware. -.-

    Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Andere Leute zu Verachten und zu misshandeln nur weil sie nicht in dein eigenes Weltbild passen, das ist eine Spezialität der Menschheit. Ich meine, vor nicht all zu langer Zeit was es völlig okay, Schwule und Lesben zu verprügeln. Ich meine... die habens ja verdient. Ihr Lebensstil provoziert die normalen Bürger schliesslich! Zum Glück haben wir zumindest in unseren Regionen extrem Fortschritte in dieser Hinsicht gemacht.
    Nun kommt der nächste Schritt in diese Richtung und hoffentlich wird auch Transgender bald mit einem "Cool! Noch n'Kaffe?" abgetan.

    Und ja 'abgetan' Ich meine. ich mache kein grosses Drama darum, dass ich eine Frau bin. Ich erwarte von meinen Mitmenschen nicht, dass sie darum ein grosses Drama machen. Genau so wenig werde ich ein drama drum machen ob nun jemand anders ein Mann, ein Weder/Noch oder sonst was ist. Denn das sollte egal sein. Gleichberechtigung für alle. Wer eine Samthandschuh-Behandlung möchte nur weil er/sie nicht der allgemeinen Norm entspricht, stösst bei mir doch eher auf geringes Verständnis.

    Das geht nämlich klar unter die Sparte: "Alle Menschen sind gleich, aber manche sind halt etwas gleicher!" Leute zu diskriminieren weil sie anders sind ist nicht. Aber auf sonderbehandlung pochen, weil man anders ist, geht genau so wenig.

    Was die extra-Bezeichnung angeht. Xir hört sich für mich an wie ein Sprachfehler, oder wie der Versuch eines Betrunkenen, neue Worte zu erfinden. ^^' Ich meine Seriously... es hört sich ausgesprochen an, wie ein Niessen. ich meine wir HABEN ein Neutrum. Es müsste sich einfach durchsetzen dass 'das' auch Geschlechtlich gesehen ein Neutrum ist und nicht nur für Gegenstände gilt.

  17. #38
    shira Avatar von shironia
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das "Neutrum" eben "sächlich" genannt. Ich denke, da ist noch zu sehr verankert, dass ein "das" für Gegenstände reserviert ist. Das merkt man auch, wenn man von Tieren spricht. Im englisch ist eine Katze ein "it". I have a cat. It is really cute. Im deutschen ist die Katze entweder weiblich oder männlich.


    irgendwie ist der zusammenhang der beiden Aussagen etwas vage, aber ich mag mich gerade nicht mehr damit auseinander setzen
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  18. #39
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    DAS Trans tönt auch nicht wirklich problematisch in meinen Ohren. d: kA warum das nicht gehen soll. Sonst müsste ich ja richtig beleidigt sein, wenn ich mal wieder "das dra" genannt werde. d:

    Mit Xir habe ich das gleiche Problem wie Urd. Das tönt nach dem Wunschwort einer 13-Jährigen mit PMS, die sich grad gegen ihre Eltern auflehnt. Oder seine. Whatever. Es schreit praktisch "Tumblr!"

    Das mit der "cool! Noch n'Kaffee?"-Einstellung ist jedoch nicht wirklich weltweit. Wie schon erwähnt, es gibt noch Ländern in denen man gesteinigt wird, wenn bekannt wird, dass man schwul ist.

    @shira: Das Kätzchen? d: *dückflücht*
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  19. #40
    shira Avatar von shironia
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Aber eben, es klingt okay in DEINEN Ohren. Ich bezeichne mich ja auch ab und zu als das shira. Aber es ist noch lange nicht für alle okay.

    Verniedlichungen sind immer sächlich (oder ein Neutrum), wieso auch immer. Das Kätzchen, das Hündchen, das Türchen, das Mädchen.....
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  20. #41
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Es wird vermutlich immer Länder geben, die der Gleichberechtigung ein paar hundert Jahre hinterher hinken. Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass sich das in naher Zukunft ändern wird. Zumal gewisse Länder in den Letzten Jahre lieber mit Anlauf zurück in Mittelalterliche Verhältnisse geschlittert sind, anstatt sich weiter zu entwickeln...

    Das 'Cool noch n'Café' erhoffe ich mir demnach für die Länder die dem Thema ansatzweise Neutral gegenüberstehen. Ich weiss, eine vage definition... aber ist auch schwierig, wirklich zu definieren.

    Ich seh das Problem mit 'Das' nicht. Es ist doch genau das, was gesucht wird 'weder-noch'.
    Für mich geht ein 'neues' Wort irgendwie auch unter Sonderbehandlung. Und ein kleiner Teil von mir hat angst, dass dies dann dermassen ausarten könnte, dass jede noch so selbsternannte Whatever-Gender Gruppe anfängt ihr eigenes Pronomen zu entwerfen und darauf zu beharren... (vermutlich habe ich zu lange durch solche beiträge auf Tumblr und co gelesen... aber alleine die Vorstellung ist abschreckend genug)

  21. #42
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Das Problem ist halt vor allem, dass es sehr schwer ist die Linie zwischen ok und nicht mehr ok zu ziehen.

    Ein gutes Beispiel sind da die USA. Der Surpreme Court hat beschlossen, dass Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern ok sind. Und fast sofort stehen denen Gruppierungen von Pädophielen auf der Matte und wollen, dass es verboten wird, so eine Hetze auf sie zu machen.

    Ich stehe jetzt sicher nicht hier und sage allen, dass Pädophilie gut ist. Aber ich denke, das zu erlauben hat für uns etwa den gleichen Effekt, wie die gleichgeschlechtliche Ehe für gewisse Amis. Die Frage was richtig und falsch ist, und was zu weit geht, hängt ausschliesslich von unseren modernen (oder nicht so modernen) Moralvorstellungen ab. Was die ganze Sache sehr subjektiv und verdammt schwierig macht.

    Man kann nicht darauf beharren, dass alles beim alten bleibt: Die Zeiten ändern sich. Aber auf der anderen Seite muss es gewisse Grenzen geben, was diese Anpassung angeht.

    Persönlich finde ich, dass die Grenze in dem Moment erreicht ist, in dem irgendwer eine Sonderbehandlung verlangt, und nicht mehr an der Kasse anstehen will wie alle anderen sozusagen.
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  22. #43
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Eh. Pädophilie ist ein heikles Thema.
    Besonders diese Feine Linie wenn du als 20 jähriger mit deiner 16 Jährigen Freundin Sex hast und den Eltern passt das ned. BATZ, hast du ne Anzeige am Hals und bist gefickt.
    Genau so wie eine Frau, wenn sie sich mit nem Kerl betrinkt und sex hat und am nächsten Morgen denkt: Scheisse, das war jetzt nicht so schlau... und ihn dann wegen Vergewaltigung anzeigen kann und DAMIT DURCHKOMMT! Da kommt mir das kotzen.

    Aber man kann Pädophilie nun wirklich nicht mit Homosexualität gleichstellen. Wenn zwei Erwachsene Gleichgeschlechtliche sich lieben, ist das eine Sache. Kinder Zu sexuellen Handlungen zwingen oder so zu manipulieren, dass sie mit machen... das ist Missbrauch, egal wie man es dreht und wendet.
    Der Quervergleich hinkt dort gewaltig ^^'

  23. Find ich auch.
    dragoon sagt:
  24.  

  25. #44
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Ich denke da einfach jedes mal an die Schulungsmethoden im alten Griechenland, wo Jungen für die gute Ausbildung einen Mentor kriegten. ^^' Damals eine Ehre, heute undenkbar. Man stelle sich vor ein Lehrer macht das heute. Plus, es ist auch Pädophilie, wenn ein 15-jähriges Kiddy den Ausweis fälscht und sich als 18 ausgibt um mit Leuten - teilweise sogar gegen teure Geschenke - Sex zu haben. Kein Witz, das ist teilweise ein Status-Symbol in Schulen. Von dem her wäre die Einwilligung doch ziemlich klar vorhanden, oder?

    Wie gesagt, es hängt immer von unseren im Moment aktuellen, moralischen Vorstellungen ab.

    (Nein, das heisst nicht, dass ich Pädophilie mit Homosexualität gleichsetze. Wollte das nur schnell noch gesagt haben. d: )
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  26. naja, knall dir genug farbe ins gesicht und häng die titten raus, keiner guckt mehr auf das Foto im Ausweis XD
    Urd sagt:
  27.  

  28. #45
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Gut... ich habe vor Jahren aufgehört diese Hippen 15 Jährigen Chicks und deren Vorlieben zu verstehen... ernsthaft... da komm ich nicht mehr mit, da bin ich zu alt für den Scheiss.

  29. Highfive fürs hohe Internet-Alter
    dragoon meint:
  30.  

  31. #46
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Als wir noch jung waren, ne? d:

    Ehrlich gesagt warte ich im Moment auf die ersten Leute, die alles als Vergewaltigung ansehen, solange die Einwilligung nicht notariell beglaubigt wurde. d:
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  32. Alter? Was fürn Alter. Das hab ich am Eingang abgegeben.
    Urd denkt:
  33.  

  34. #47
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Ich stell mir das grad vor. Frau kommt in der Bar auf Typen zu: "Du ich, bei mir. JETZT!"
    Er holt einen vierseitigen Fragebogen aus der Tasche inklusive Drogen und Alkoholtest. "Bitte pinkeln sie in dieses Röhrchen, unterschreiben sie hier, hier und hier... und DANN können wir uns das mal überlegen."

  35. #48
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Hey, der intelligente Mann von Heute macht das so. d:
    Sonst setzt er für ein bisschen Spass echt alles aufs Spiel.

    Naja, eigentlich auch Frau. Das ist etwas, was viele der Extrem-Feministinnen noch nicht kapiert haben: Das geht auch anders rum. Wäre lustig zu sehen wie die kucken, wenn ein leicht angetrunkener Mann sie wegen sexueller Nötigung anzeigt.
    WE'RE ALIVE! LET'S CELEBRATE BY EATING SOMETHING DEAD!

  36. "warten sie kurz, ich rufe meinen Anwalt an, dann können eine Abmachnung treffen!"
    Urd denkt:
  37.  

  38. #49
    Evil they name us, evil we are! We are Squirrels on caffeine!!! Avatar von Urd
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Das problem ist eher, dass du in gewissen Ländern als Mann als 'nicht Vergewaltigbar' gilts. Frei nach dem Motto: Haste Erektion hats dir gefallen.
    Totaler Bullshit. Aber jo 'Gleichberechtigung' und so.

  39. #50
    doom kanguroo Avatar von dragoon
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    AW: Trans* und die Pronomen

    Man kanns allgmein zu weit treiben, auch mit der freien Wahl der... was auch immer:



    :'D Hach, Internet. Du schaffst es immer mich zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Gleichzeitig.
    WE'RE ALIVE! LET'S CELEBRATE BY EATING SOMETHING DEAD!

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